Von Monterey ging es in südlicher Richtung dem spektakulärsten Abschnitt des Highway No. 1 entgegen: Big Sur. Unser erster Stop war Point Lobos. Entlang eines schmalen Küstenpfades ging es zu einer Seelöwenkolonie. Die munteren Kerlchen auf ihren Felsen zu beobachten, war ein Mordsspaß. Weiter ging es nach zum Andrew Molrea State Park. Eigentlich wollten wir nur die eine Meile zum Strand runter, um den großen Zeh in den Pazifik zu halten. Aber so einfach war's nicht: Zwischen uns und dem Strand war ein Bach, den wir erst einmal durchqueren mussten. Also Schuhe aus, Socken aus und die Hose hochgekrempelt! Der Blick auf ein die Fischreiher war die Mühe wert. Unsere nächste kleine Wanderung an diesem Tag machten wir im Pfeiffer Big Sur Statepark. Hier gibt es riesige Sequoia Bäume. Ähnlich ihren Artgenossen in Yosemite sind sie unglaublich gross nur viel viel dünner. Vorbei an den Pfeiffer Wasserfällen ging es steil bergauf zum Valley View Point. Hier waren wir über den Baumkronen der Sequoias. Der Blick reichte über das sonnenbeschienene Tal hinaus aufs Meer.
Eigentlich wollten wir noch die Henry Miller Library besichtigen, doch die war zu. Der letzte Park des Tages war der Julia Pfeiffer Burns State Park. Umgeben von Zedern ergießt sich ein Wasserfall direkt in den Pazifik, einmalig in Kalifornien.
Bevor wir unser Nachtlager in San Simeon erreichten, schauten wir bei der unterhalb von Hearst Castle gelegenen Seeelefantenkolonie vorbei. insgesamt 15000 dieser Tiere leben an diesem Küstenabschnitt. den Kolossen zuzuschauen ist einfach nur zum Quietschen. Oink, oink.


Ich habe eine "entfernte Tante" in Kalifornien. Wenn die hochbetagte Dame das Wort "Monterey" ausspricht, entstehen Laute, die ich in Textform nicht wiedergeben kann.
AntwortenLöschenUnd noch was zum Thema Lautmalerei: SEEELEFANTEN