It's an odd thing, but anyone who disappears is said to be seen in San Francisco.
Von der Ruhe der Natur direkt hinein in die quirlige Metropole San Francisco! Wir wohnen bei Alan und René in Bernal Hights. Es ist unsere ganz private Barbary Lane:-) Von unserem Fenster aus sehen wir die Bay Bridge und haben einen fantastischen Blick auf die Stadt. Unglaublich wie steil hier die Strassen sind.
Wir haben uns erst einmal eine Wochenkarte für den Nahverkehr besorgt. Jetzt steht der Eroberung der Stadt nichts mehr im Wege. Durch die belebte Marketstreet, vorbei am Unionsquare ging es hinein nach Chinatwon - einer Welt für sich mit Kitschgeschäften ebenso wie traditionellen Lebensmittelgeschäften und chinesischen Apotheken. Um 14.40 Uhr erlebten wir dann unser erstes - leichtes- Erdbeben! Für die Einheimschen ein fast alltägliches Ereignis. Für uns doch etwas ungewohnt. Mit dem Cablecar ging es hinauf zur Grace Cathedral, dem anglikanischen Dom der Stadt! Hier erlebten wir auch einen Choral Evensong mit dem Chor der Kathedrale. Gegenüber liegt das berühmte Fermont Hotel. Vielen sicherlich bekannt aus der Soap "Hotel". Was wir aber auch nicht wußten, es war der Ort an dem die Gründungsitzung der UN statt gefunden hat. Abends ging es in die Missionstreet. Der Reiseführer warnt zwar vor dieser Gegend, aber Alan meinte, es sei ungefährlich und es gebe viele gute Restaurants. Recht hatte er. Wir landeten bei einem Thailänder. Der Besitzer begrüßte uns mit einer solchen Herzlichkeit, die selbst für hiesige Verhältnisse ungewöhnlich ist. Wir seien die ersten Touristen, die zum ihm kämen und wir wären ja mutig uns hierher zu wagen! Dabei war das Restaurant nur zwei Blocks entfernt von unserer Bleibe. Ach ja, das Essen hat unseren Mut belohnt.
Sehr passend, das Oscar-Wilde-Zitat am Beginn des Eintrags... Ihr habt also nicht nur abwechslungsreiche, sondern auch gefährliche Dinge unternommen.
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