Sonntag, 16. Oktober 2011

Sonntag 16. Oktober - unser erster amerikanischer Gottesdienst

Kaum waren wir auf den Parkplatz , der kleinen King of Glory Church
gefahren, wurden wir schon als Neulinge erkannt und von Debbie, die
Freiwillige fuer das grosse Thanks Giving Dinner suchte, herzlich
begruesst. In Windeseile hatte sich die Nachricht, dass da zwei
Deutsche sind herumgesprochen. Nach Debbie wurden wir herzlich von den
beiden Pfarren, Tom und Carole, dieser lutherischen Gemeinde
begruesst. Der Organist wurde uns auch vorgstellt und eigens ein
Gemeindemitglied gesucht, das deutsch konnte, um uns noch einmal in
unserer Muttersprache zu begruessen.

Der Gottesdienst begann und der Gospelchor der Gemeinde schmetterte
die erste Hymne. Nicht, dass wir uns schon begruesst genug gefuehlt
haetten, sagte der Pfarrer zur Begruessung:" Wir haben ja oefter
Gaeste hier gehabt, aber niemand hat einen Ozean ueberqueert, um mit
uns Gottesdienst zu feiern". Herzlicher Applaus der ganzen Gemeinde.

Der Gottesdienst als solcher aehnelte dem, was wir aus Deutschland
kennen. Kleine Unterschiede waren, die moderen Lieder, die mit
Unterstuetzung des Chors noch schoener klangen und eine extra Sequenz
fuer Kinder. Der Pfarrer streifte sich eine Leguanhandpuppe ueber und
erklaerte den Kindern die Bedeutung des Wortes "ministry".

Die Predigt von Carole war bewegend. Nahm sie doch die schrecklichen
Ereignisse ( Ihr habt es vielleicht auf Spiegel online gelesen), die
in dieser Woche hier in Seal Beach passiert sind auf.

Zum Abschied haben uns ganz viele Gemeindemitglieder angesprochen,
umarmt und uns versichert, wie schoen es gewesen waere, dass wir da
waren und den Gottesdienst mit ihnen gefeiert haetten. Das
Abschiedsgeschenk, drei CDs des Chores, wird uns immer an diesen
Sonntag in einer kleinen Kirche in Irvine erinnern.

Der Nachmittag gehoerte den kleinen Kueststaedtchen Newport und Laguna
Beach.

1 Kommentar:

  1. so sind sie, die Christen in Amerika... als ich als Teenager in den Staaten war, bin ich von einer presbyterianischen Gemeinde ähnlich begrüßt worden. Ungewohnt für uns diskrete Deutsche, aber ich kann mir unsympathischere Verhaltensweisen vorstellen.

    AntwortenLöschen